Wir sind das Internet

Künstliche Vagina als Argument für die Vorratsdatenspeicherung?

Posted in Deutschland, Gesellschaft, Netzwelt, Ratatouille by Ramona on 13. April 2010

Ein Argument eines Abgeordneten für die Vorratsdatenspeicherung auf Abgeordnetenwatch:

Ich nenne Ihnen mal ein konkretes und reales Beispiel: Auf meinen Namen wurde vor ca. einem Jahr über das Internet bei einem recht bekannten Flensburger Erotik-Versand eine künstliche Vagina bestellt, über deren Eintreffen in meiner Privatwohnung ich sehr überrascht war. Ist es legitim, herausfinden zu wollen, ob der Besteller identifiziert werden kann? Ich meine: Ja. Das Versandhaus, das die Ware zurücknehmen musste, wurde finanziell geschädigt und ich belästigt. Zumindest zu versuchen, den Bestellungs-Urheber zu identifizieren, sah das Gesetz vor. Das Bundesverfassungsgericht sieht das anders.

Ja, ja diese bösen Richter 🙂

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4 Antworten

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  1. FetteMama said, on 11. September 2011 at 13:41

    Vielleicht hatte er ja einen künstlichen Anus bestellt und war dann peinlich berührt ob des falsch gelieferten Artikel. Weiss man es? Natürlich nicht =)

  2. neglectable said, on 13. April 2010 at 13:59

    Tja, zu wissen, daß man Pakete an der Haustüre auch ablehnen kann, spart Ärger, Kosten und sogar unsinnige Vorratsdatenspeicherungsgesetze.

    • Ramona said, on 13. April 2010 at 14:18

      Hey, das ist ein Politiker und diese Berufsgruppe scheint recht wenig zu wissen 🙂


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