Wir sind das Internet

Die Kampagne gegen Wikileaks läuft

Posted in International by netzlinks on 15. August 2010

In den klassischen Strukturen und Medien wird ein gewisser Druck erzeugt um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wikileaks-vor-der-schwersten-Entscheidung/story/29278420

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Wikileaks kündigt Video aus Afghanistan an

Posted in International, Netzwelt by Ramona on 16. April 2010

Wir haben ein weiteres Video aus Afghanistan, das zeigt, wie Zivilisten Opfer einer Militäraktion werden. Es stammt aus militärischen Beständen, muss aber erst noch entschlüsselt werden – genau so wie das Video aus dem Irak

Das sagte Wikileaks-Sprecher Daniel Schmitt in einem Interview mit dem Spiegel. Daniel Schmitt ist zwar nicht sein richtiger Name, aber da sein Bild bekannt ist und da er selbst im Fernsehen auftrat, dürften alle Geheimdienste ihn kennen. Das Risiko für ihn und andere aus dem Wikileaks-Netzwerk ist bestimmt nicht unbeträchtlich. Der Spiegel sprach auch an, dass Wikileaks bei dem Video aus dem Irak sich nicht völlig neutral verhalten habe. Aber wer kann bei solchen Bildern neutral bleiben?

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Zusammenfassung der Reaktionen auf das Wikileaks-Video

Posted in International, YouTube by Ramona on 10. April 2010

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Wikileaks hat doch Glück gehabt …

Posted in International, Netzwelt, Zensur by Ramona on 8. April 2010

Anat Kamm

…dass sie ein Video und einen Bericht über ein Verbrechen des Militärs bisher ungestraft veröffentlichen konnten. Viele Journalisten in vielen Ländern würde es übel ergehen wenn sie so etwas in ihren Ländern wagen würden. So ergeht es Anat Kamm in der einzigen Demokratie im Nahen Osten zur Zeit ganz übel. Sie ist eine 23-jährige Journalistin die nach ihrem Wehrdienst in der israelischen Armee anderen Jornalisten Material über die Verbrechen der Armee hatte zukommen lassen. Sie wurde seit Dezember unter Hausarrest gestellt. Niemand darf über sie berichten, auch mit den Eltern oder den Anwalt darf man nicht sprechen. Das gilt für alle israelischen Journalisten und ausländischen Journalisten in Israel. Man darf auch keine ausländische Presse zitieren. Anat droht lebenslange Haft, aber schon jetzt wurde ihr Leben ausgelöscht, weil sie nirgenwo hin darf und niemand mit ihr reden darf. Sie existiert faktisch nicht mehr. Und das hat ein Gericht angeordnet.

Die Sache wurde nun doch bekannt, weil einige israelische Journalisten sich doch nicht an die Zensur gehalten hatten und andere ins Exil gegangen sind. Seit heute gegen 18:00 Uhr darf nun doch wieder in israelischen Zeitungen darüber berichtet werden, der ausländische Druck war wohl zu stark.

Noch unverständlicher als diese Geschichte um Anat Kamm empfinde ich die Kommentare deutschen Leser die zum Beispiel schreiben „Israel befindet sich seit 60 Jahren im Krieg und hat ein Recht auf Zensur um seine Soldaten zu schützen…“ Aha, da ist dann jedes Verbrechen erlaubt? Wie viele befindet Jahre sich Deutschland im Krieg? Wann haben wir eine ähnliche Zensur?

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Wikileaks setzt Washington zu

Posted in International by Ramona on 7. April 2010

Wikileaks hat in seinem kurzen Leben wohl mehr Scoops produziert als die Washington Post in den vergangenen dreissig Jahren», lobte der National im November 2009. Assange und seine Leute haben geheime Protokolle aus Guantánamo veröffentlicht, persönliche E-mails von Sarah Palin, interne Dokumente der Bank Julius Bär oder Informationen über die Ausrüstung der amerikanischen Armee in Afghanistan und Irak.

Jetzt kündigt Wikileaks bereits den nächsten Sturm an: „Helft Wikileaks, Spendengelder für die Untersuchung eines Videos von einem Massaker in Afghanistan zu sammeln“, twittert die Seite in der Nacht auf heute Mittwochmorgen. Die Twitternachrichten von Wikileaks sind hier auf der rechten Seitenleiste zu sehen.

Wikileaks macht die amerikanische Regierung nervös. Bereits seit Monaten überwachen die Geheimdienste nach Aussagen von Wikileaks die Webseite. Den Beweis dafür liefert die Seite gleich selber: Mitte März publizierte sie einen vertraulichen Bericht der amerikanischen Armee, der zu einem resoluten Umgang mit Investigativ-Journalisten rät und Wikileaks spezifisch erwähnt. „Falls uns etwas zustösst, so wisst ihr, warum – es ist das Video, das am 5. April erscheinen wird. Und ihr wisst, wer verantwortlich ist.“ Die Regierung schweigt bislang zu den Vorwürfen von Wikileaks.

Wichtig für Wikileaks ist es aber ihre Quellen zu verschleiern, das gestaltet sich bei einem verschlüsselten Video als schwierig und und deshalb hatte man Hilfe gesucht: „Wir haben verschlüsselte Videos eines amerikanischen Angriffs auf Zivilisten“, hiess es auf Twitter. „Wir brauchen fantastische Computerarbeit.“ Es hat sich, offensichtlich, jemand gemeldet. Hoffentlich melden da sich nicht mal die falschen Helfer. Wikileaks arbeitet bei Bedarf auch mit traditionellen Medien zusammen: Um mehr über die Morde auf dem Bagdad-Video zu erfahren, hatte es gemeinsam mit einem isländischen TV-Sender Rechercheure in den Irak geschickt. Die Kosten dafür, so liess Wikileaks seine Leser und Spender wissen, hätten 50.000 Dollar betragen.

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Reaktionen auf das Video von Wikileaks

Posted in International, Netzwelt by Ramona on 6. April 2010

Die TAZ hat inzwischen entdeckt dass es das Video gibt. Bisher gibt es keine Reaktion aus den USA. Dass die USA die Veröffentlichung des Video verhindern wollten erscheint nun, nach dem man es gesehen und die Funksprüche gehört hat, glaubhaft. Die Nachrichtenagenturen Reuters und AP, so heisst es bei der BBC, zitieren namentlich nicht genannte US-Militärs, die bestätigen, dass das Video echt sei. Fast alle deutsche Medien bleiben auf USA-Linie und schweigen das Video tot. Dafür diskutiert man lieber ob man den Afghanistan-Krieg zum totalen Krieg machen soll und Leopard II Panzer entsenden sollte. Das könnte zu einer Niederlage werden, denn gerade jetzt überlegt der afghanische Präsident ob er nicht zu den Taliban überlaufen sollte. Deutschland hat zwar kein Geld, aber für einen Krieg wird man das schon bei den Bürgern holen.

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Wikileaks veröffentlicht US-Militär-Video

Posted in International, Netzwelt, YouTube by Ramona on 5. April 2010

Wikileaks hat heute ein vor langer Zeit angekündigtes Video veröffentlicht. Auf der Plattform “Collateral Murder” ist ein Video des US-Militärs vom einem Kampfeinsatz zu sehen, bei dem acht bis vierzehn  Menschen und zwei Reuters Journalisten im Irak erschossen worden sind. Das Ereignis fand vor drei Jahren statt, bei der New York Times finden sich die Hintergründe: 2 Iraqi Journalists Killed as U.S. Forces Clash With Militias.

Mal sehen wie lange man das Video sehen kann, teilweise ist es schon auf YouTube mit einer Jugendsperre (ab 18) belegt.

Vodpod videos no longer available.

torrent (618M) (39 Minuten) oder torrent (207M) (17 Minuten)

Die deutsche Übersetzung der Funkgespräche.

Die Frankfurter Rundschau berichtet

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Wikileaks fühlt sich verfolgt

Posted in Datenschutz, International, Netzwelt by Ramona on 25. März 2010

Julian Assange - Foto: New Media Days – Lizenz: CC-BY-SA

Laut Twitter-Account der Whistleblower-Seite Wikileaks, und deshalb sind die Twitternachrichten des Wikileaks-Twitter-Account auch seit gestern hier auf dem Blog zusehen, werden ihre Macher gerade intensiv überwacht – angeblich von der CIA. Grund sei die geplante Veröffentlichung von Pentagon-Videos.

Allerdings frage ich mich was an der Geschichte dran ist. Das Video soll angeblich Greultaten der US-Armee zeigen. Andererseit benötigt Wikileaks Geld, der Umzug nach Island wird auch einiges gekostet haben und die Spenden sind nicht so hoch wie erhofft. Die Veröffentlichung ist angeblich für den 5. April geplant. Würde man die Videos vorher veröffentlichen, müsste man sich vielleicht auch nicht verfolgt fühlen.

Auf jeden Fall fühlt sich Julian Assange von Wikileaks auf seinem Flug von Island nach Norwegen sehr verfolgt. Zur Zeit kommen über Twitter dramatische Nachrichten: “wikileaks: We have been shown secret photos of our production meetings and been asked specific questions during detention related to the airstrike.”  oder “wikileaks: If anything happens to us, you know why: it is our Apr 5 film. And you know who is responsible.”. Gestern hieß es noch “everything is ok”. Nun ja, die Zeit wird auch dieses Rätsel lösen.

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