Wir sind das Internet

Entlarvte Pharma Lobby

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Gesellschaft, YouTube by netzlinks on 1. Juni 2010

Ein schön unverblümtes Bild liefert ein sympathischer Pharmalobbyist gleich selbst:

http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~E3A2E20017A8949C69BC6E21C4E3ED2D7~ATpl~Ecommon~Scontent.html
https://wirsinddasnetz.wordpress.com/2010/05/21/interview-mit-einem-pharma-lobbyisten/

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Gebt mir Ritalin

Posted in Arbeitswelt, Gesellschaft, International, Netzwelt, Schweiz by netzlinks on 8. April 2010

Die Droge Ritalin wird in Zürich auffällig viel mehr Knaben als Mädchen verschrieben. Auffällig auch, dass die meisten im Alter von 14 Jahren zu sein scheinen. Genau da fangen doch auch bei den meisten die „Probleme“ an, welche sicher aufwändiger aber dennoch positiver angegangen werden können.

Nicht zu verachten ist die Wirkung, ich müsste da wohl mal einen Selbstversuch machen um 100% urteilen zu können, meiner Meinung nach illegalen Drogen wie Kokain in nichts Nachstehend.


http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/ritalin__ein_ruhigsteller_fuer_knaben_1.5400582.html

Schweinegrippe: In höchster Warnstufe

Posted in Deutschland by Ramona on 1. November 2009

Die weltweite Panikmache bei der „Schweinegrippe“ lässt sich laut Berliner Tagesspiegel so erklären:

Die fragwürdige Verquickung von öffentlichem Auftrag und privatem Geschäft ist Ergebnis des Forschungsdilemmas der Medizin. Weil die Regierungen kaum noch in die medizinische Forschung investieren, sind die Medizinwissenschaftler auf die Industrie angewiesen, um überhaupt forschen zu können. Im Ergebnis gibt es fast keine wirklich unabhängigen Experten. Auch von den 16 Mitgliedern der „Ständigen Impfkommission“ des Robert-Koch-Instituts haben nur vier keine Verbindungen zu Impfstoffherstellern. So konzentriert sich die Forschung auf die Bereiche, die kommerziellen Gewinn versprechen. Und heraus kommt eine Symbiose, bei der Forscher wie Manager das gleiche Interesse verfolgen: die praktische Anwendung ihrer Arbeitsergebnisse, notfalls auch ohne echten Notfall.

Würde man die Gelder in die Forschung der normalen saisonalen Grippe stecken, wäre damit mehr Menschen geholfen als bei dem jetzigen weltweiten Feldversuch. Aber das ist ja nicht im Sinne der Industrie. Wenn sich also die „Schweinegrippe“ als pandemischer Flop, ähnlich wie SARS herausstellt, wer glaubt denn der WHO noch in der Zukunft wenn es ein wirklich gefährliches Virus pandemischen Ausmaßes gibt?

Heilung unerwünscht – Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern (Update)

Posted in Deutschland by Ramona on 23. Oktober 2009

HeilungSie Sendung lief zwar schon am 20.10.2009 auf der ARD, sie wird aber wiederholt.

Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neu erfundenen Spezial-Salbe behandeln würde. Das haben Wissenschaftler und Ärzte festgestellt. Doch die großen Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen. Warum nur?
Zu wirkungsvoll und zu preiswert?
Die Salbe ist wohl “zu” gut: Weil das Mittel gleichermaßen wirkungsvoll wie preiswert ist, fürchtet die Pharmaindustrie offenbar die Konkurrenz zu den eigenen viel teureren Mitteln. Einige Konzerne wollen die Patentrechte des Medikaments sogar kaufen, um dessen Vermarktung komplett zu verhindern. Das “Aspirin für die Haut” soll auf keinen Fall in den Handel kommen.

Aus dem Kommentar des Autors nach der Sendung bei der ARD:

Liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer,

vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Dokumentation “Heilung unerwünscht”. Weil es so viele Zuschriften sind, die mich erreicht haben, versuche ich mit diesem Schreiben möglichst allen Interessierten gerecht zu werden.

Nach Ausstrahlung von “Heilung unerwünscht” ergibt sich folgende Situation: Der Eigentümer der Patentrechte versucht jetzt, mit Hilfe eines Geschäftspartners, den er bereits gefunden hat, die B12-Creme unter der Bezeichnung “Regividerm” in eigener Regie auf den Markt zu bringen. Wenn das gelingt – und die Aussichten sind durchaus positiv – wird sie demnächst, vermutlich noch in diesem Jahr, als Medizinprodukt in den Apotheken angeboten werden. Die Stückzahlen werden natürlich nicht so hoch sein, dass sie dem Bedürfnis nach einem solchen Medikament entsprechen werden. Aber ein Anfang wäre damit geschafft.

Es gibt im Übrigen auch einen Kontakt zwischen Erfinder und Patentbesitzer. Den Kontakt zu beiden können wir leider nicht vermitteln, werden aber alle Zuschriften weiterleiten.

Solange es “Regividerm” allerdings nicht zu kaufen gibt, sind die Patienten darauf angewiesen, dass ihr Arzt auf die sogenannte Apothekenlösung zurückgreift. Und das bedeutet, er lässt die Creme nach der Originalrezeptur in der Apotheke anrühren. Das ist möglich, weil das europäische Patentrecht ausdrücklich die Freiheit der ärztlichen Therapie garantiert.

Der Film “Heilung unerwünscht” wird am 30. November 2009 um 22.00 Uhr im WDR Fernsehen in der Reihe “die story” wiederholt. Falls Sie den Film im Ersten nicht oder nur in Teilen gesehen haben oder Interesse daran haben, ihn in einer anderen Fassung zu sehen: “Heilung unerwünscht” wird am Freitag, den 23. Oktober 2009 um 22 Uhr in einer 60minütigen Fassung auf dem Sender PHOENIX ausgestrahlt. In diesem Film werden noch weitere Details der B12-Geschichte erzählt.

Ansonsten empfehle ich Ihnen, im Internet unter dem Stichwort “Regividerm” die weitere Entwicklung der Creme zu beobachten.

Das Buch zur Sendung mit Rezept der Salbe erscheint Anfang November 2009 im DuMont Buchverlag

via ARD (THX)

Update: Die Rezeptur zur Salbenherstellung:

Regividerm wird Mitte November im Handel sein, habe ich heute im Radio gehört.
Hier ist schon mal die Rezeptur:
Herstellung einer Salbe:
350 ml Avocadoöl, 350 ml dest. Wasser, 70 ml D-Panthenol, 525 mg Cyanocobalamin,175 mg Hydroxycobalamin und 100 g Emulgator. zB. erhältlich unter den Handelsnamen Euxyl K, Lamecreme oder Emulsan, vermischt und anschließend auf 1000 ml aufgefüllt.

Update 2:

Die merkwürdige Geschichte der Wundersalbe schreibt Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,657070,00.html

Alles doch nur eine Marketing-Trick?
„Das Timing ist in der Tat verblüffend: Der WDR-Beitrag wird am 19. Oktober gesendet, das darin gelobte Mittel kommt Mitte November auf den Markt. Zudem hat Martens ein Buch mit dem Titel „Heilung unerwünscht“ geschrieben, inklusive des Rezepts für die Salbe. Verkaufsstart: 11. November. Zwischenzeitlich lag das Buch auf Platz zwei der Verkaufsrangliste beim Internetbuchhändler Amazon.

Alles Zufall? Martens sagt: ja. Über den Zeitpunkt des Produktionsbeginns von Regividerm sei er nicht informiert gewesen. Und sein Film habe vor der Ausstrahlung wochenlang beim WDR gelegen. „Der Film war längst fertiggestellt und wartete auf einen Sendeplatz“, erklärte Martens gegenüber SPIEGEL ONLINE. WDR-Sprecherin Annette Metzinger antwortete auf Anfrage, in dem Film sei die Rede von Verhandlungen über Produktion und Vertrieb der Salbe gewesen. „Vom Abschluss dieser Bemühungen und den Produktionsbeginn hatte der Autor keine Kenntnis“, so Metzinger. Offen bleibt, warum die WDR-Redaktion vor der Ausstrahlung offenbar nicht geprüft hat, ob der Beitrag noch aktuell ist.“

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Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe

Posted in Netzwelt by Ramona on 22. Oktober 2009

Wir bleiben bei dem Thema „Pharmakonzerne“, da dies aktuell ist weil die H1N1-Impfungen am Montag in Deutschland beginnen sollen.

Die „Schweinegrippe“ wurde schon 1930 entdeckt. 1976 wurde das Virus von Soldaten aus Vietnam in die USA eingeschleppt. Panik machte sich breit, es gab Massenimpfungen, bei den als Folge davon starben. Es starben dadurch mehr Menschen als durch das Virus selbst. Das waren nur 25 und die Impfungen wurden abgebrochen. Das jetzige H1N1-Virus ist zur Zeit harmloser als jede normale Grippe, bei der in Deutschland jährlich tausende sterben. Dagegen ist der hier verabreichte Impfstoff z.B. in den USA nicht zugelassen. Auch Tamiflu birgt Risiken besonders wohl für junge Menschen, deshalb gibt es nun Gegenwirkungshinweise auf dem Beipackzettel. Tamiflu war eigentlich ein Ladenhüter, der nun für enorme Gewinne sorgt.

Deshalb sollte man sich die Arte Dokumentation „Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe“ ansehen:

Mexiko, April 2009, die ersten Nachrichten über die Schweinegrippe gehen um die Welt. Ende April melden Mediziner die ersten Fälle von Schweinegrippe auch in Europa. Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht nahezu täglich neue Warnmeldungen, am 11. Juni ruft die Genfer Behörde die erste Influenzapandemie des 21. Jahrhunderts aus. Der große Medikamentenkaufrausch beginnt. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich und welche Interessen sind beim Kampf gegen die neue Grippe mit im Spiel? Der Film deckt auf, wie es zu dem Massenphänomen „Schweinegrippe“ kommen konnte und wer dabei die Strippen zieht.

16:9 / 52 Min.
Dokumentation, Deutschland 2009, NDR, Erstausstrahlung
Regie: Jutta Pinzler, Stefanie Schwalfenberg

Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS: Neue Epidemien überfluten den Globus. Noch erscheint die mediale Aufregung über die Schweinegrippe größer als der reale Schaden. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich? Reagieren Gesundheitsbehörden und Staaten angemessen?

Seit die Weltgesundheitsorganisation die höchste Warnstufe ausgerufen hat, überstürzen Behörden in allen Nationen sich mit Maßnahmen. Hunderte von Millionen Euro werden für Medikamente und Impfstoffe bereitgestellt. Nie wurden Steuergelder so rasch und ungeprüft ausgegeben wie im Kampf gegen die neue Pandemie. Hat uns eine Massenhysterie erfasst oder sind wir tatsächlich tödlich bedroht?

In jedem Fall sind handfeste Interessen im Spiel. Jetzt melden sich immer mehr kritische Wissenschaftler zu Wort. Jutta Pinzler hat für ihre Dokumentation mit Experten in Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz gesprochen – sie gibt außerdem einen Überblick über die aktuellen Vorbereitungen im Kampf gegen die Seuche.

Sendetermine:

  • arte

    Fr 23.10.
    09:55 – 10:50 Uhr

  • arte

    Sa 31.10.
    10:40 – 11:35 Uhr