Wir sind das Internet

Reiszocker & Co.

Posted in Netzwelt by netzlinks on 10. Juli 2010

http://videoportal.sf.tv/video?id=47c312e5-3bee-4f9e-8120-4b4affeccd34


http://www.megavideo.com/v/82DGDXX7124544841232038a2a897bf46155aec7

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Wer arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen!

Posted in Netzwelt by netzlinks on 10. Juni 2010

Und nun noch eine eigene Interpretation:

Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?

Posted in Netzwelt by netzlinks on 10. Juni 2010

Entlarvte Pharma Lobby

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Gesellschaft, YouTube by netzlinks on 1. Juni 2010

Die 8 Stunden Lüge

Posted in Deutschland, Gesellschaft, International, Kultur, Netzwelt by netzlinks on 17. Mai 2010

Ein lustiger Bursche, gefällt mir was der Herr schreibt 😉

http://florian-simeth.de/2010/02/die-8-stunden-luege/

Die Lohnsklaven im Einzelhandel

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 30. November 2009

Die Discounter-Arbeitgeber  gehen in Deutschland zur Sache. Sie lassen ihre Billiglöhner total überwachen. Das machen scheinbar alle Handelsketten seit Jahren so, aber deswegen ist es noch nicht rechtens. Im jüngsten Fall wurden die Angestellten von Kameras überwacht, die Autos der Angestellen durchsucht und bedroht, ebenso wurden Angestellte bei Krankheit zu Hause besucht und bedroht. Die beauftragen Detektive sollen pro Woche 20 Wagen kontrollierten. Urlaubsgeld, Überstunden und Weihnachtsgeld werden nur als Warengutscheine ausgehändigt. Einlösen kann man die aber nur bei seiner Firma. Dabei werden nicht nur die Arbeitnehmer betrogen, sondern auch der Staat, denn für diese Gutscheine werden natürlich keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt. Ver.di will Strafanzeige stellen.

Einige Discounter haben ja inzwischen erklärt das sie ihre Arbeitnehmer nicht mehr bespitzeln. Aber wie ich bemerkt hatte, weil ich Augen- und Ohrenzeuge war, gibt es auch andere Methoden Geld einzusparen:

Gebietsleiter: Frau M. ist eine Stunde früher gegangen?

Filialleiter: Ja, sie hat einen dringenden Termin…

Gebietsleiter: Na gut, dann macht ihr heute alle eine unbezahlte Überstunde.

Sippenhaft unter Angestellten. Natürlich hatte sich niemand ernsthaft geweigert.

 

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Deutschland: Günter Wallraff Undercover – Wo Arbeit weh tut

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, YouTube by Ramona on 1. November 2009

Wer billig verkauft, muss auch billig produzieren. Häufig auf Kosten von Arbeitnehmerrechten. Damit wird nicht nur Lidl-Aufsichtsratschef Gehring in der Reportage konfrontiert, sondern es berührt eine Frage, die sich auch alle Kunden von Großdiscountern stellen müssen. Entsprechend dem Preis sind die Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Arbeitnehmer die in solchen Produktionen schuften. Von sozialer Marktwirtschaft keine Spur bei der hohen Zahl von Arbeitslosen, wie diese Dokumentation des WDR zeigt.

Günter Wallraff Undercover – Wo Arbeit weh tut (1/3)

Günter Wallraff Undercover – Wo Arbeit weh tut (2/3)

Günter Wallraff Undercover – Wo Arbeit weh tut (3/3)

Von einem Berührungspunkt zum Stress am Kassenband

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Ratatouille by Ramona on 25. Oktober 2009

Ich hoffe mal ihr habt eure Uhren auf Normalzeit (Winterzeit) gestellt, falls es nicht automatisch geschieht. 🙂

Habt ihr schon einmal in Deutschland die „Touchpoints“ auf Bahnhöfen gesehen? Das ist der Großversuch der Deutschen Bahn. Über diese tolle Einrichtung kann man per Mobilteleton sich einbuchen und danach sofort einen Zug besteigen und losfahren, am Ziel angekommen bucht man sich wieder aus und die Deutsche Bahn bucht den Fahrpreis von deinem Konto ab, also man muss keinen Fahrschein kaufen. Dieser Service nennt sich „Touch&Travel“. Toll, nicht wahr. Nur neu ist das nicht, denn es gab vor Jahren bei einem Nahverkehrsunternehmen ähnliches. Da hatte man eine Karte (ähnlich einer EC-Karte) mit seinen Daten und konnte damit die U-Bahn nutzen, entweder als Monatskarte oder eben zur Einzelfahrt, wenn per Prepaid einen Betrag auf der Karte hatte. Das lief erst nicht recht an mit der Feldversuch, bis man merkte das die Kontrolleure gar kein Lesegerät für die Karte hatten. Und schon gab es genug Teilnehmer an dem Versuch und ich vermute das viele nicht unbedingt bezahlt hatten. Das wurde dann auch eingestampft.

Beide Systeme haben eins gemeinsam: Einen RFID-Chip, bei der Deutschen Bahn ist der im Handy drin und so richtig scheint es dort mit den Lesegeräten auch nicht zu funktionieren, wie man gestern bei c’t-TV sehen konnte.Wenn das mal nicht ein Flop wird, denn es gibt kaum Mobiltelefone mit RFID und ich vermute mal ein iPhone mit dem Chip ist erstmal nicht in Sicht. Das System ist aber prima zur Kontrolle. Schon damals konnte ich mir anzeigen lassen wo ich mich wann in welchen Zug oder Bahnhof befand. Datenbanken sind doch was feines.

Schon das neue Windows 7 gekauft oder geupdatet? Feine Preise hat ja M$. Ich habe doch tatsächlich ein Netbook mit Windows XP. Natürlich hatte da gleich eeeUbuntu installiert, leider funktionierten zwei Funktionstasten nicht, als wieder Windows XP drauf. Nun gut, man kann damit leben, wenn gleich man bei Windows, schon aus Sicherheit, eine Menge Software installieren muss. Ein Update auf Windows 7 gibt es von Asus natürlich nicht, dafür installieren sie Windows 7 auf einigen Geräten wenn man diese jetzt kauft. Ich denke aber mal beim nächsten eeeBuntu ist das Problem behoben. Und wenn nicht M$ hat ja noch den Support für Windows XP bis April 2014 zugesichert.

Kauft ihr eure Lebensmittel oder was auch immer bei einem Discounter? Diese Firmen haben es geschafft die Anzahl der Beschäftigten auf einen Stand niedriger als im Jahre 1998 zu bekommen. Und das trotz steigender Gewinne und immer mehr Filialen. Das klappt natürlich nur mit Abbau von Arbeitsplätzen, die man durch Hartz IV-Aushilfen ersetzt, die „freiwillig“ täglich zwei Stunden umsonst arbeiten. Aber auch das feste Personal darf 1000-2000 kostenlose Überstunden leisten, manchmal steht das sogar versteckt in Arbeitsverträgen. Und so 12-16 Stunde Arbeit am Tag sind auch keine Seltenheit. Das verstößt zwar gegen bestehende Gesetze, z.B. dem Arbeitszeitgesetz, aber Supermärkte sind ein „rechtsfreicher Raum“.

Aber habt schon bemerkt das nun auch die Kunden mitarbeiten sollen. Nämlich an der Kasse, denn die Kassierer sollen 20-50 Artikel durch den Scanner ziehen und der Kunde soll die Ware auf das Band packen und ganz fix hinter der Scanner wegräumen. Macht er das nicht, dann hält er den Verkauf auf und es kann schon mal passieren das die gekaufte auf dem Fußboden landet. Für ältere Menschen ist das schon arger Stress und sie ernten bestenfalls nur einen bösen Blick, wenn sie nicht schnell genug sind, oft aber auch eine dämliche Bemerkung. „Mach mal, Alte..“

Aber immer mehr können die Kunden dazu beitragen das es bald keine Kassierer an Scanner-Kassen geben wird. Weil der Kunde seine Waren selbst scannen darf. Noch geht es entspannt zu an den Selbst-Scannern, weil die meisten gehen an die Scanner-Kassen mit Kassierer, denn nur dort können sie ja noch bar bezahlen. Aber auch das werden uns die Unternehmen auch bald abgewöhnen wenn sie kein Bargeld mehr annehmen. Das kommt den Gewinnen zu gute und man mehr Festpersonal durch Hartz IV Empfänger ersetzen. Kapitalismus ist doch was feines, Hauptsache billig!

Ausbeutung: Gewerkschaft übergibt Protestpostkarten an KiK

Posted in Arbeitswelt, Deutschland by Ramona on 16. Oktober 2009

Der Textildiscounter KiK ist in der Bekleidungsbranche der Inbegriff von „billig“. Weil der Konzern Zulieferern geringe Preise zahlt und seine Mitarbeiter mit Niedriglöhnen abspeist, wächst der Druck auf die Firma. Am Mittwoch übergaben Gewerkschafter Protestpostkarten an KiK.

kik

Es war ein Zeichen gegen Ausbeutung: Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der „Kampagne für saubere Kleidung“ übergaben am Mittwoch vor der Geschäftsstelle des Textildiscounters KiK im westfälischen Bönen Protestpostkarten an das Unternehmen. Insgesamt hatten mehr als 1300 Bürger an der Unterschriftenaktion teilgenommen.

Gewerkschafter und Vertreter der Kampagne beklagten, dass die Einkaufspolitik der Discounter – und insbesondere von KiK – zu Niedriglöhnen und sinkenden Sozialstandards bei den asiatischen Näherinnen führe. „Wir fordern von der Konzernleitung eine Veränderung ihrer Einkaufspraxis. KiK muss faire Preise zahlen, damit auch gerechte Löhne für die Näherinnen gezahlt werden können“, sagte Gisela Burckhardt von der „Kampagne für Saubere Kleidung“. Sie forderte jedoch auch für die Verkäufer in Deutschland faire Arbeitsbedingungen.

KiK, das zum Tengelmann-Konzern gehört, wächst trotz der Wirtschaftskrise immer weiter. Mit derzeit 2800 Filialen in sechs Ländern machte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,1 Milliarden Euro Umsatz. Zuletzt war der Billiganbieter in die Kritik geraten, weil er seinen Mitarbeitern hinterschnüffelte.

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