Wir sind das Internet

Golf-Ölleck – Eine mutige Lösung restauriert die Umwelt in nur 6 Wochen

Posted in International by Ramona on 5. Juli 2010

Gulf Oil Spill-Gutsy Solution Restores Environment in Just Six Weeks

Mikroben gegen Öl — diese Methode ist vermutlich die vielversprechendste; sie wurde bereits an früheren Lecks erfolgreich angewendet. BP und Behörden scheinen aber nicht an effektiven Lösungen interessiert zu sein.


Advertisements
Tagged with: ,

Wird „ELENA“ gekippt?

Posted in Arbeitswelt, Datenschutz, Deutschland by Ramona on 5. Juli 2010

Der umstrittenen Speicherung von Arbeitnehmerdaten durch das elektronische Lohnmeldeverfahren „Elena“ droht das Aus. Derzeit werden die Kosten des Projekts durch das Bundeswirtschaftsministerium und den Normenkontrollrat überprüft. Danach will man entscheiden, ob das Projekt gekippt wird. Grüne, Linke und die Piratenpartei begrüßten die Ankündigung Brüderles, „Elena“ auszusetzen. 35 Millionen Datensätze wurden bereits gespeichert.

Die Vorratsdatenspeicherung ist in privater Hand

Posted in Computer, Datenschutz, Deutschland, Netzwelt by Ramona on 3. Juli 2010

Auch wenn die Vorratsdatenspeicherung gekippt wurde, gibt es sie weiter. Nun in privater Hand. Die Telekom-Anbieter speichern unterschiedlich lang die Daten ihrer Kunden, auch bei so genannten Flatrates. Bestärkt werden die Provider durch ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az. 13 U 105/07). Das Urteil zu Gunsten der Telekom AG ist nicht rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof wird über die gegen das Urteil eingelegte Revision voraussichtlich 2011 entscheiden (Az. III ZR 146/10). Diese freiwillige Vorratsdatenspeicherung der Telekom-Anbieter kann Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverstöße und polizeiliche Ermittlungen wegen Straftaten nach sich ziehen – oftmals zu Unrecht. Deshalb sollte man nur Internet-Zugangsanbieter nutzen, die nicht auf Vorrat speichern (z.B. Hansenet/Alice oder Arcor).

Deshalb sollte man an den Datenschutzbeauftragten seines Providers folgen Brief schreiben:

An den betrieblichen Datenschutzbeauftragen von …

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nutze unter der Kundennr. … einen Internetzugang Ihres Unternehmens. Bei jeder Einwahl wird mir dynamisch eine IP-Adresse zur Nutzung zugewiesen. Einige Internet-Zugangsanbieter speichern einige Tage lang, welchem Kunden wann welche IP-Adresse zugewiesen war. Bei anderen Internet-Zugangsanbietern (Resellern) erfolgt eine solche Speicherung durch Vorleister.

Bitte erteilen Sie mir Auskunft darüber, ob und wie lange bei Ihnen oder bei von Ihnen genutzten Vorleistern gespeichert wird, welche IP-Adressen mir wann zugewiesen waren. Bitte beachten Sie, dass Sie zur Auskunfterteilung verpflichtet sind (§ 93 TKG und § 34 BDSG). Sollte die Auskunft nicht bis zum … (3 Wochen) erteilt sein, muss ich mich an den Bundesdatenschutzbeauftragten wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Solche Anfragen schaffen nicht nur für dich Klarheit. Den Unternehmen muss klar werden dass die Kunden es nicht gut findet, wenn nun unter anderem Deckmäntelchen fortgeführt wird, was das Bundesverfassungsgericht dem Staat verboten hat.

Mit Material von Daten-Speicherung.de

Die EU erlaubt Gentechnik sogar in Babynahrung

Posted in International, YouTube by Ramona on 2. Juli 2010

Die Genkartoffel von Basf wird durch die Lebensmittelbehörde Efsa welche im direkten Interessenkonflikt steht bewilligt. Ebenso Produkte von Mosanto.

Von Verbraucherschutz keine Spur!


Tagged with: , ,

Ein Blick hinter die Fassade der Menschheit

Posted in Gesellschaft, International, Kultur, YouTube by Ramona on 1. Juli 2010

Es ist keine „Verschwörungstheorie“, denn es ist beweisbar. Nicht jeder kann oder will dies als Wahrheit, als Realität betrachten – man toleriert es. Das menschliche Bewusstsein wir schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden getrübt und verblendend, Manipulation des Bewusstseins, wie George Orwell in „1984“ literarisch darstellte.

Tagged with:

Warum gibt es keinen Generalstreik in Deutschland?

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 1. Juli 2010

Plötzlich gibt es zu viele Tarifpartner. Der politische Wunsch ist – eine Volksgewerkschaft für alle – denn Tarifautonomie ist nur noch ein schönes Wort. Die Gewerkschaften wurden in den letzten Jahrzehnten groß gezüchtet. Verdi vereinigt eine Vielzahl von Berufsgruppen und schwächt so die Position der Arbeitnehmer. Die ersten Vorstellungen für große Gewerkschaften entstand in der Denkstube Bertelsmann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutschen Gewerkschaften mittlerweile die besseren Unternehmer sind.

Das weiß die Politik und auch die Unternehmerschaft. Nach dem Urteil des Arbeitsgerichtes geht die Angst, dass die Menschen sich außerhalb der trägen Riesengewerkschaften wieder organisieren und das wunderschöne schöne Monopol der Gewerkschaften zerstören, die bereitwillig beim Lohndumping mitmachten und mitmachen – aus purem Mitgefühl.

Stillhalteabkommen zwischen Gewerkschaften und CDU

Vor den Wahlen gab es noch Stillhalte-Vereinbarungen zwischen Gewerkschaften und CDU, weil Angela Merkel versprach, den Kündigungsschutz nicht anzutasten. Jetzt droht neues Ungemach, das beide schwächt. Kleine Gewerkschaften sind auf dem Vormarsch und lassen sich nicht mehr so einfach mit unbetroffenen Mehrheiten überstimmen – das Manko einer Demokratie, die von zu großen Gruppen dominiert wird. Dieser Krise ist nur mit mehr Demokratie zu begegnen, also auch mit mehr Tarifpartner. Das bedeutet für die Unternehmer einen eindeutigen Macht- und Einflussverlust. Nicht um sonst gab es Bemühungen von Unternehmen eigene Gewerkschaften zu gründen, um so Tarifautonomie vorzugaukeln. Die Unternehmer erzittern bei der Vorstellung, die Arbeiterschaft könnte sich auf ihre Macht Rückbesinnen.

Polizeieinsatz in Hamburg

Posted in Deutschland by Ramona on 30. Juni 2010

Fünf Polizisten wurden am Wochenende in Hamburg-Neuwiedenthal durch dutzende Randalierer schwer verletzt. Von einer Falle für die Beamten war danach die Rede. Bevor die Lage eskalierte, hatte einer der Schläger sie mit seinem Handy gefilmt. Der im Internet veröffentlichte Film sorgt nun erneut für Diskussionsstoff.

Vodpod videos no longer available.

Tagged with: , ,

Was tun wenn die Coke alle ist?

Posted in Ratatouille, YouTube by Ramona on 30. Juni 2010

Es ist heiss in Deutschland. Aber was tun wenn die schwarze Brause alle ist? Hier ein Tutorial wie man das Problem lösen kann:

Du möchtest Polizist werden? Nur noch per Internet!

Posted in Deutschland, Netzwelt by Ramona on 30. Juni 2010

In Berlin geht das nur noch per Internet, zumindest wenn es der mittlere oder gehobene Dienst sein soll.

Um sich bei der Berliner Polizei um einen Ausbildungsplatz oder ein Studium zu bewerben, benötigen Sie eine E-Mail-Adresse und einen Internetzugang.

Tagged with: ,

G20: Polizeiprovokateure?

Posted in International by Ramona on 30. Juni 2010

Der Verdacht verdichtet sich dass bei dem G20-Gipfel in Toronto Undercover-Polizisten als „Schwarzer Block“ die Gewalt auslösten. Als Beweis wird angesehen dass diese Gewalttäter die gleichen Schuhe trugen wie die Polizei. Offenbar stammten die Schuhe aus der gleichen Materialkammer.

Tagged with: , ,

1000 Euro Strafe wegen Lohndumping

Posted in Arbeitswelt, Deutschland by Ramona on 30. Juni 2010

Eine Strafe wegen Lohndumping und nicht nur eine Ordnungsstrafe hat das Landgericht Magdeburg gegen einen Unternehmer verhängt. Er soll seinen Mitarbeiter zum Teil Löhne unter einem Euro pro Stunde gezahlt haben. Damit hat er eine Vorstrafe und muss ganze 1000 Euro Strafe zahlen. Boah, wirklich ein hartes Urteil.

Schuldig auf Verdacht

Posted in Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 29. Juni 2010

Eine beklemmende Analyse des Fall Kachelmann findet man in der Zeit. Nicht nur die Staatsanwaltschaft verhält sich da merkwürdig, sondern auch die Verteidigung.

Die Akte Kachelmann ist deshalb auch ein Dokument weiblicher Selbsterniedrigung, in ihr stellen sich junge, attraktive Frauen unserer Zeit selbst dar wie die Mätressen eines Fürsten. Sie zeigt, dass 50 Jahre Feminismus zwar bewirkt haben, dass Männer sich heute bei Delikten gegen die weibliche Selbstbestimmung als wütende Strafverfolger betätigen, dass aber die Idee vom aufrechten Gang ganze Teile der Frauenwelt nicht erreicht hat.

Videos von den G20-Protesten in Toronto

Posted in International, YouTube by Ramona on 28. Juni 2010

Ein Handy-Video:

Und ein weiteres Video:

Reisebericht über Nordkorea

Posted in Gesellschaft, International, Ratatouille by Ramona on 27. Juni 2010
Tagged with:

Der gläserne Erwerbslose (Update)

Posted in Arbeitswelt, Datenschutz, Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 27. Juni 2010

Für Erwerbslose, also die Unterschicht unserer Gesellschaft, gibt es ab Mitte September 2010 in Sachsen und Thüringen versuchsweise keinen Datenschutz mehr. Dann nämlich werden Schreiben und Briefe an die BA und Jobcenter von der Deutschen Post AG digitalisiert und als eAkte der BA übermittelt:

Neue Postleitzahlen – Fünf Richtige für Ihren Brief!

Für die Agenturen für Arbeit und die Familienkassen gelten ab sofort bundesweit neue Postanschriften. Grund ist die Einführung der elektronischen Akte (eAkte), welche ab Mitte September 2010 in den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt und Thüringen erprobt wird.

Die geänderten Postanschriften finden Sie über die Suche unter „Partner vor Ort“ auf der Internetseite Ihrer jeweiligen Agentur für Arbeit.

Welche Vorteile bringt Ihnen die eAkte?

  • zielgerichtete und schnellere Bereitstellung Ihrer Unterlagen für die Bearbeitung
  • zügige Beantwortung Ihrer Anfragen

Was ändert sich mit dem neuen Verfahren?

  • Eingehende Briefe werden von der Deutschen Post AG digitalisiert und in kurzer Zeit an die jeweilige Agentur für Arbeit zur Bearbeitung weitergeleitet.

Ist die Sicherheit gewährleistet?

  • Die Sicherheit ist der Bundesagentur für Arbeit hierbei besonders wichtig. Datenschutz und Verfahrenssicherheit werden von Anfang an berücksichtigt. Alle Dokumente werden gerichtsverwertbar, revisionssicher und verkehrsfähig gespeichert.
  • Da die BA und die Jobcenter immer wieder auch Einschreiben „verlieren“ und eine Empfangsbestätigung verweigern wenn man Briefe oder Unterlagen bei denen direkt abgibt, sollte man diese Sachen unter Zeugen in den Briefkasten der BA oder Jobcenter stecken!

    Update:

    Die Bundesagentur für Arbeit hatte inzwischen folgendes mitgeteilt:

    Presse Info 034 vom 25.06.2010

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt zum heutigen Artikel in der BILD-Zeitung „Datenskandal! Post soll Arbeitslosen-Briefe öffnen“ fest: Daten von Arbeitslosen und Kindergeldempfängern sind sicher!

    Ab Herbst wird die BA Schritt für Schritt ihre Papier-Kundenakten auf elektronische Akten (eAkte) umstellen. Ziel ist, eine schnellere, effizientere und wirtschaftlichere Bearbeitung der Vorgänge. Die Umstellung startet zunächst als Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Kundenakten und eingehende Briefe werden im Scanzentrum digitalisiert, d.h. die eAkte wird das digitale Abbild der heutigen Kunden-Akte. Richtig ist, dass neben BA-Mitarbeitern auch Mitarbeiter der Deutschen Post AG in den Scanzentren arbeiten. Aber – der Datenschutz ist zu jeder Zeit sichergestellt: Die Kundenakten und die eingehende Post werden in gesicherten und extra verplombten Transportboxen in das Scanzentrum angeliefert. Der Zugang zum Scanzentrum ist hoch gesichert. Alle dortigen Mitarbeiter haben eine Sicherheitsüberprüfung durch den Bund durchlaufen. Das gesamte Verfahren wird vor dem Start  durch die zentrale Zertifizierungsstelle für die Sicherheit von IT-Systemen in Deutschland, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), abgenommen, der Bundesdatenschutzbeauftragte ist ebenfalls eingebunden.

    „Der Einhaltung des Datenschutzes wird bei jedem Verfahrensschritt höchste Priorität eingeräumt“, betont Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit. „Die Kundendaten befinden sich zu jeder Zeit in einem datengeschützten Kreislauf. Die persönlichen Daten der Arbeitslosen und Kindergeldempfänger sind mit der eAkte so sicher wie bisher.“

    Die Umstellung erfolgt zunächst für die Arbeitslosenversicherung („Arbeitslosengeld I“) und in der Familienkasse („Kindergeld“). Hier liegen aktuell über 35 Millionen Kundenakten vor, täglich gehen 400.000 neue Dokumente ein.