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GB: Ärger mit Opa

Posted in International, Ratatouille by Ramona on 7. April 2010

Bei dieser Geschichte denkt man sofort an einige Filme wo Tote als lebend getarnt wurden. Zwei Frauen schoben einen alten Mann, dessen Augen von einer Sonnenbrille verdeckt waren, am Samstag in einem Rollstuhl zum Check- In für ihren Flug von Liverpool nach Berlin. Bei dem Mann handelte es sich um den Ehemann der einen Frau. Das ist nicht ungewöhnlich, nur dass der Mann tot war. Dem Flughafenmitarbeiter Andrew Millea aufgefallen, dass der 91-Jährige nicht mehr lebte. Millea sollte den Toten vom Taxi in einen Rollstuhl heben, wobei der Kopf des Mannes zur Seite fiel und er das kalte Gesicht zu spüren bekam. Er schob den Toten im Rollstuhl zur gewünschten Abfertigungsschlange. Dann informierte er die Polizei. Die beiden Frauen hatten ihm versichert, dass der Mann immer so schlafe. Möglicherweise wollten die Frauen die Kosten für eine professionelle Leichenüberführung sparen, vermutet die Times. So ungewöhnlich ist das nun auch nicht, denn ich erinnere mich an eine Geschichte wo eine türkische Familie ihren verstorbenen Opa in einen Teppich hüllte, ihn auf den Gepäckträger ihres Autos band und ihn in die Türkei fahren wollte. Auch sie wollten sich den Papierkram mit den Behörden und die hohen Überführungskosten ersparen  Sie fielen nur auf, weil es ungewöhnlich erschien dass jemand einen orientalischen Teppich in die Türkei zu transportieren will.

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