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Urheberrechtverstoß von Bushido

Posted in Deutschland, Kultur by Ramona on 23. März 2010

Im November 2008 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass bereits derjenige in die Urheberrechte eingreift, „der einem fremden Tonträger kleinste Tonfetzen entnimmt“. Allerdings könne die Benutzung fremder Tonträger ohne Zustimmung erlaubt sein, wenn ein eigenständiges Werk mit großem musikalischem Abstand zur ursprünglichen Tonfolge entstehe.

Und genau das hat Bushido getan und wurde vom Hamburger Landgericht zur Zahlung eines Schadensersatzes an die Autoren in Höhe von 63.000 Euro verurteilt. Das Gericht ist bekannt für seine UrhG-Urteile und wird gern als „fliegender Gerichtsstand“ gewählt. Insgesamt gehe es um 28 Tonfolgen aus vier Alben aus den Jahren 1999 bis 2004, die leicht verändert in 16 Bushido-Titeln „als sich ständig wiederholende Tonschleifen eingearbeitet worden sein sollen“, heißt es. 11 CDs und Sampler muss er vom Markt nehmen und die Erträge durch den Verkauf der nun verbotenen CDs offen legen. Damit kann die Sache noch weitaus teurer werden.

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