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Der extrem kalter Winter in Russland zeugt von globaler Klima-Destabilisierung

Posted in International by Ramona on 1. März 2010

Der abnorm kalte Winter 2009/10 in Russland ist ein gutes Beispiel für die globale Destabilisierung des Klimas auf unserem Planeten. Das sagte der Chef der Umweltstiftung WWF in Russland, Alexej Kokorin.

„Dieser Winter war auf dem europäischen Teil Russlands sehr kalt und schneereich. Er war kälter als die Norm. In Jakutien war es dagegen viel wärmer. In Oimjakon, dem kältesten Ort der nördlichen Halbkugel, wurde mit plus 10/15 Grad der Temperaturrekord geschlagen. Das zeugt von einem klimatischen Ungleichgewicht: Das Wetter ist entweder extrem warm oder extrem kalt. Die Niederschläge sind auf demselben Niveau geblieben, verfallen aber auch ins Extrem. Das ist ein globaler Trend und Russland ist hier keine Ausnahme“, sagte Kokorin.

Die anthropogene Beeinflussung werde das Klima auch weiter ändern. In Russland gab es in den vergangenen 30 Jahren neun warme Winter, drei davon zwischen 2006 und 2009. Der Januar 2010 war der kälteste Januar in den vergangenen 20 Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass es keine globale Klimaerwärmung gibt, sagte der Klimaberater des russischen Präsidenten, Alexander Berditski.

Ich habe nicht den Eindruck dass die Wissenschaft unser Klima tatsächlich schon verstanden hat. Da ist bestimmmt noch eine Menge Forschung zu leisten.

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