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Armengesetzgebung in Preußen

Posted in Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 1. März 2010

Auf die Armen unserer Zeit wir von allen Seiten eingedroschen. Einige Politiker mögen da nicht zurückstehen, Wie z.B. Sarrazin und Westerwelle. In den Medien werden sie verunglimpft und in Talkshows dem Volke vorgeführt. Sie sind Schuld an dem Übel in unserer Republik  und in Facebook werden Gruppen wie „Konzentrationslager“, wohin man auch „Penner“ verfrachten würde, total überlaufen. Vom dem Game „Pennerspiel“ mal ganz zu schweigen.

Aber wie war das zu Zeiten des Feudalismus? Zumindest in Preußen gab es eine Pflicht aus dem Jahre 1748 den Armen zu helfen. Heute würden sich Gemeinden lieber dieser Pflicht entziehen und machen das ja auch immer mehr. Und das Armengesetz kann man im Brockhaus von 1894 nachlesen.

In Preußen bildete das Edikt Friedrichs II. vom 28. April 1748 den Ausgangspunkt einer im Preuß. Landrechte vorgezeichneten A. Durch das Landrecht sind Stadt- und Dorfgemeinden für verpflichtet erklärt, ihre gemeindeangehörigen Armen zu verpflegen, aushilfsweise sorgt die Gemeinde, zu deren Lasten der Verarmte zuletzt beitrug.

Brockhaus 1894, 14. Auflage, Armengesetzgebung, Seite 0896.

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