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Die Schweiz will Geheimkonten deutscher Politiker offenlegen

Posted in Datenschutz, Deutschland, Ratatouille, Schweiz by Ramona on 13. Februar 2010

Falls die Deutsche Bundesregierung die Daten aus der Schweiz kauft, kommt aus der Schweiz nun die Drohung, alle Konten von Deutschen zu veröffentlichen. Davon betroffen wären auch Politiker und Amtsträger. Hey, die Justiz wird in Deutschland richtig Arbeit bekommen. „Falls Deutschland gestohlene Bankdaten kauft, werden wir auf eine Gesetzesänderung hinarbeiten, dass sämtliche Schweizer Konten von deutschen Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, offengelegt werden“, wird der Nationalrat Alfred Heer von der deutschen „Bild“-Zeitung zitiert. Es gebe Hinweise, dass zahlreiche deutsche Politiker und Richter in Liechtenstein und der Schweiz Konten oder Stiftungen unterhielten. „Die ersten Informationen darüber werden uns schon angeboten“, sagt Heer.

Ja, wer kauft denn nun was von wen? Und eine bekannte schweizerische Bank verschickt solche Briefe:

„Es besteht das Risiko, dass Sie in Deutschland (einen) Steuerwohnsitz begründet haben“; es sei „sehr rasches Handeln nötig“, sonst drohe „unbeschränkte Steuerpflicht“ in Deutschland, zitiert die Zeitung aus einem Schreiben der Bank. Die Bank habe eine „Wohnsitznahme in der Schweiz“ vorgeschlagen, in Zürich eine Dreizimmerwohnung angemietet, eine Aufenthaltsbewilligung eingeholt und Pauschalbesteuerung in der Schweiz beantragt.

Heißt das jetzt, wir können alle Politiker welche ein Konto in der Schweiz haben, mit einem Schlag loswerden? Ich liebe die Schweiz 🙂

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2 Antworten

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  1. Ramona said, on 13. Februar 2010 at 20:54

    Sicher, aber wir haben zu wenig Muscheln als Zahlungsmittel hier Deutschland. Und die Schweizer uns Lichtensteiner Banken hätten dann auch ein Lagerproblem.

    Aber die Russen hatten doch mal eine Leitwährung vorgestellt. Die kann man bestimmt leicht selbst drucken, wie das ja schon bei dem Flaschenpfand geschieht.

  2. Andre Chilcott said, on 13. Februar 2010 at 20:02

    Also da wird es wirklich Zeit, etwas zu unternehmen.
    Wenn wir das Geld verbieten, kann es zu solcherlei Schindluderei ja wohl nicht mehr kommen. Oder?


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