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Vertuschung nach Reaktorunfall in Russland

Posted in International by Ramona on 3. Februar 2010

Bereits am 15. Januar ist ein fünf Meter hoher Transformator beim nordwestrussischen Atomkraftwerk Kola nahe Murmansk explodiert. Teile des Transformators flogen bis zu 80 Meter weit und zerstörten Teile des Umspannwerks, wodurch der Strom stundenlang ausfiel. Ob es bei dem Vorfall auch zu Problemen mit der Kraftwerksicherheit kam, ist nicht bekannt. Denn Betreiber und Behörden versuchten, den Unfall zu vertuschen. Er wurde erst Ende Januar durch einen Bericht des lokalen Fernsehsenders TV Murman bekannt. Und von dessen Webseite verschwand die Nachricht bereits einen Tag später wieder.

Foto: Natur og Ungdom – Lizenz: CC-BY-ND

Dieser Vorfall sei „haarsträubend und respektlos gegenüber der Bevölkerung in der Barentsregion“, kritisiert nun Stine Østnor von der norwegischen Umweltschutzorganisation „Natur og Ungdom„. Das AKW Kola mit vier Reaktoren liegt nur 180 km von der norwegischen Grenze entfernt.

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