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Posted in International by netzlinks on 24. Januar 2010

Ein im Jahr 2000 verabschiedete Anti-Terror-Gesetz erlaubt es der britischen Polizei, auf der Strasse Verdächtige anzuhalten und zu durchsuchen. Das hat die Londoner Polizei auch schon bei fotografierende Österreicher angewandt, welche als Touristen dort zu Besuch waren. Aber auch professionelle Fotografen werden immer mehr zur Zielscheibe des Gesetzes. Deshalb haben ca. 2000 Fotografen am Trafalgar Square dagegen demonstriert.

Die englische Firma ATSC soll die Detektoren an etwa 20 Länder verkauft haben. Der Chef der Firma wurde am Freitag wegen Betrugsverdachts festgenommen, jedoch gegen Kaution wieder freigelassen, wie die Polizei der Region Avon and Somerset mitteilte. Weitere Ermittlungen liefen.

Die Gewinnmaximierung rechtfertigt natürlich solch eine Firmenpolitik.

Die für 40 000 Dollar verkauften kleinen Geräte sollen nach Angaben der Firma ohne Batterie arbeiten. Sie bezögen ihre Energie aus statischer Elektrizität. In die Geräte würden spezielle Elektrokarten gesteckt, die dann Sprengstoff aufspüren sollen. Die Recherche der Sendung BBC Newsnight ergab jedoch, dass es sich lediglich um gewöhnliche Karten zur Diebstahlsicherung handelt wie sie von vielen Geschäften benutzt werden.

Das ist ja preisgünstig und man benötigt nicht einmal Batterien.

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