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Ein Arbeiter in Atomfabrik Gronau verstrahlt

Posted in Deutschland, Gesellschaft, International by Ramona on 23. Januar 2010

Eine Sprecherin des Anlagenbetreibers Urenco sagte, man habe die verstrahlte Raumluft nach dem Störfall gefiltert, sie sei nicht nach außen gedrungen. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war nach Firmenangaben noch unklar.

Dass Atomkraft nicht ungefährlich wissen wr seit längeren, ins Bewustsein rückte das als Leichenteile in einem Zwischenlager gefunden wurden, von denen man scheinbar gar nichts mehr wusste. Verstrahlte Tote kann man eben nicht einfach auf einem Friedhof beerdigen.

Und nun zu den pikanten Teil dieser Meldung: Die Anlage gilt als nahezu baugleich mit einer umstrittenen Urananreicherungsfabrik im Iran. Nach Angaben russischer Umweltschützer lagern rund 25 000 Tonnen Atommüll aus Gronau bei Tenex in großenteils bereits korrodierenden Fässern und Behältern unter freiem Himmel. Uranhexafluorid reagiert mit Feuchtigkeit, dabei kann gefährliche Flusssäure entstehen. Der Stoff selbst ist gasförmig und wird als sehr giftig eingestuft.

Atomkraft führt in eine strahlende Zukunft:


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