Wir sind das Internet

Überdurchschnittlich konspirativ vorgegangen

Posted in Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 22. Januar 2010

Ein bedenkliches Fundstück  bei Udo Vetter:

Der Angeschuldigte ist dabei … überdurchschnittlich konspirativ vorgegangen, so dass die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass die Strafgewalt des Strafrichters nicht mehr ausreicht.

Was hat der Betreffende gemacht? Er ging grundsätzlich über einen Anonymierungsdienst ins Netz, der die eigene IP-Adresse verschleiert.

Das bedeutet zwar nicht, wie ein Leser vermutete, dass der Staatsanwalt nun die außergerichtliche Exekution fordert, aber wenn man sich anonymisiert kann man offenbar mit einem höheren Strafmaß rechnen.

Einfach ausgedrückt: Normale Straferwartung plus ca. 2 Jahre.

Die Sache bleibt beim Amtsgericht, geht aber vom Amtsrichter (Einzelrichter) zum Schöffengericht (Amtsrichter und 2 Schöffen).

Aber grundsätzlich ist es nicht verboten sich zu anonymisieren, dachte ich jedenfalls.

Advertisements

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. welleimhafen said, on 22. Januar 2010 at 14:29

    leider fällt es auf, wenn man einen anonymisierungsdienst benutzt.

    ich wette, wenn ich mir jetzt ein krypto-handy kaufe, hab ich gleich den geheimdienst am hals.

    • Ramona said, on 22. Januar 2010 at 15:04

      In dem Fall geht es wohl um eine Straftat. Mit Sicherheit ist die Denkweise der Ermittler, so wie von die geschildert.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: