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Karlheinz Schreiber: Ich habe nie allein agiert

Posted in Deutschland by Ramona on 18. Januar 2010

Das erzählte der Rüstungslobbyist Karlheinz Schreiber zum Auftakt seines Prozesses in Augsburg.Ich bin geneigt ihm zu glauben. Schreiber hatte mit nicht ordnungsgemäß verbuchten Barzahlungen an namhafte Politiker wie Wolfgang Schäuble und Walter Leisler Kiep, die durch die Arbeit der bayerischen Steuerfahndung vor gut zehn Jahren bekannt wurden, die CDU-Spendenaffäre ausgelöst.In Kanada und Thailand habe vor allem ein Politiker die Weichen gestellt, dem Schreiber wirtschaftlich und freundschaftlich verbunden war: Franz Josef Strauß. Gerade in Bayern unter Franz Josef Strauß üblichen „Gepflogenheiten“ gehört, wichtige Geschäfte mit Hilfe der Politik und mit entsprechenden zusätzlichen Aufwendungen in die Wege zu leiten.

Der früheren konservativen kanadischen Premierministers Brian hatte wohl ordentlich Geld bekommen, was auch die langwierige Auslieferung von Herrn Schreiber erklärt. Und Bargeldempfänger wie Wolfgang Schäuble, Walter Leisler Kiep oder Holger Pfahls hätten ebenfalls „keine Quittungen unterschrieben“.

Obwohl ja mal die Verjährungsfrist von fünf auf zehn Jahre erhöht wurde, werden viele Anklagepunkte für Herrn Schreiber wegfallen. Also wieder so ein Prozess für das Volk: „Wir tun ja was…“, bei dem keinen Politiker weh getan wird.

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