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Deutschland: eBay trennt sich von zwei Drittel seiner Mitarbeiter

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, Gesellschaft, Kultur by Ramona on 17. Januar 2010

Aber natürlich trennt man sich völlig von den Mitarbeitern heißt es aus Filiale in Dreilinden bei Berlin. Nein, alle Mitarbeiter dürfen weiterhin als Leiharbeiter an ihrem bisherigen Arbeitsplatz für ein klein weniger Geld (nur ein Drittel weniger) weiter arbeiten. Das sieht nach dem Schlecker-Modell aus, aber so ist das nicht ganz, denn Schlecker hat dafür extra eine Leiharbeiter-Firma gegründet, eBay nutzt dafür eine Firma aus Österreich.

Ministerpräsident Roland Koch klatscht Beifall, denn er will künftig noch billigere Arbeitskräfte besorgen, nämlich welche die ohne Lohn arbeiten. Nach seinen Plänen sollen ja Arbeitslose umsonst arbeiten, denn dafür bekommen ja Geld von Arbeitsamt und der Betrieb der sie nimmt bekommt auch noch ein wenig Geld. So finanziert man Gewinn und die Bürger verbrennen ihre eigenen Arbeitsplätze wo sie dann als Arbeitslose weiter arbeiten dürfen. Genial, damit hat man endlich den Mindestlohn von 359 Euro im Monat, für das Essen, Fahrgeld, Strom, Bekleidung, Kultur, Bildung und falls man sich etwas anschaffen möchte oder muss. Aber GEZ muss man nicht zahlen.

Das findet zwar Frank-Jürgen Weise, Chef der Arbeitsagentur, nicht so toll. Denn er ist der Meinung dass die Politik für Arbeitsplätze und eine bessere Schulbildung sorgen sollte. Blöder Gedanke, ich denke den Herrn Weise wird man auch bald austauschen.

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Eine Antwort

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  1. […] (SPD) will mit dem Betriebsrat von eBay in Dreilinden (Potsdam-Mittelmark) ein Gespräch über die geplanten Stellenstreichungen führen. Zuerst überrasche der US-Konzern mit rabiaten Personalkürzungen, dann melde er einen […]


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