Wir sind das Internet

Ein Herz Terahertz für Scanner

Posted in Gesellschaft, International by Ramona on 5. Januar 2010

Alles schreit jetzt nach Nacktscannern, warum? Erkennen diese Geräte zweifelsfrei einen Terroristen? Halten wir mal fest wie man einen Terroristen erkennt:

  • hat keinen gültigen Reisepass
  • bucht one way
  • ihm wurde bereits die Einreise in GB verweigert
  • sein Vater hat ihn wegen seiner radikalen Ansichten bereits gemeldet

Obwohl man diese Aussage in Zweifel ziehen darf, aber das erkennt ein Nacktscanner wo Menschen scheinbar völlig überfordert sind?

„Aus dem Rückstreumuster der Strahlen wollen wir nicht nur ein schärferes Bild erhalten, sondern zudem ableiten, welches Material unter der Kleidung verborgen ist, etwa Metall, Keramik oder Sprengstoff“, sagt ein Forscher vom Institut für Photonische Technologien in Jena . Das könnten die bisher im Test befindlichen Geräte nicht. Auch die technischen Fragen in den einzelnen Forschungsprojekten sind noch nicht so weit beantwortet, wie es manchmal den Eindruck macht. Jeder Gegenstand sendet Terahertzstrahlen aus, und es ist enorm schwierig, mit einem passiven Verfahren die feinen Unterschiede zu detektieren.

Ja, nur das passive Verfahren ist für Menschen ungefährlich. Von einer Lösung ist man noch meilenweit entfernt. Weil man das technisch noch gar nicht gelöst hat, wird abgelenkt. In GB sollen Menschen unter 18 Jahre nicht gescannt werden, wegen der Kinder- und Jugendpornografie. In DE sollen Prominente nicht gescannt werden, weil deren Scans ja im Internet landen könnten.

Früher, ja früher, konnte niemand ein Flugzeug ohne einen Pass oder ähnlichen Dokument betreten, aber da hatten wir auch noch kein schlecht bezahltes Sicherheitspersonal und da hatten diese Aufgaben der Grenzschutz und Polizei inne. Aber das ist ja zu teuer und daher setzt man lieber umgeschulte Menschen ein, die oft noch einen Nebenjob haben, weil sie mit dem wenigen Geld nicht zurecht kommen und dadurch auch überfordert sind. Das hat inzwischen auch die Gewerkschaft der Polizei erkannt und fordert eine höhere Bezahlung dieser Hilfssheriffs. Und sie fragt wo die Besetzung der Stellen für die Fly-Marshalls bleibt, denn von 200 geplante Stellen sind knapp 100 besetzt. Aber solange diese Aufgaben ein holländischer Tourist, wie in Detroit, übernimmt dann ist das OK. falls die Berichte darüber stimmen.

Aber auf jeden Fall werden die Verkäufer der Nacktscanner schon damit Geld machen, denn 15 Millionen Euro soll es kosten auch nur einen recht kleinen Flughafen damit auszurüsten, aber zum Glück bezahlen dies die Bürger, welche man mit immer mehr (sinnloser) Überwachung drangsaliert.

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2 Antworten

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  1. Stefan said, on 5. Januar 2010 at 18:54

    So ist es. Und der tatsächliche Gag an der Geschichte ist ja, dass wir höchstselbst unsere eigene Überwachung finanzieren.
    Es wäre zum Schreien komisch, wenn es nicht so traurig wäre…

  2. […] This post was mentioned on Twitter by Mister, Mister. Mister said: #Ueberwachung http://wp.me/pFyXU-qB […]


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