Wir sind das Internet

Schnee sollte verboten werden…

Posted in Deutschland, Ratatouille by Ramona on 25. Dezember 2009

Pulverschnee kann die ICE-Elektronik nun gar nicht ab. Der Pulverschnee führte zu erheblichen Chaos bei der Deutschen Bahn. Die Berliner sind seit einem dreiviertel Jahr Kummer mit der Bahn gewohnt weil die S-Bahn-Züge eigentlich Edelschrott sind, wie die Bahnaufsicht meint und daher diesen Zügen nur für ein Jahr eine Betriebszulassung zugestand.  Üblich sind 35 Jahre. Natürlich wurde zu Weihnachten der Zugverkehr weiter eingeschränkt. Inzwischen überlegt man bei der Bahn ob man die stillgelegten Werkstätten wieder öffnet, an weiteres Personal denkt man aus Kostengründen natürlich nicht, schließlich hatte man sich erst von vielen Mitarbeitern getrennt. Sogar der Bundesverkehrsminister fand mal harsche Worte: „Für die Hersteller des ICE seien die Ausfälle ein Armutszeugnis“. Einer der Hersteller ist Siemens und die bauen gerade den Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“ für Russland. Zum Glück schneit es nicht so oft in Russland…

Wer mit einer Billig-Airline fliegt muss mit so manchen rechnen, aber nur selten kann er mit Pünktlichkeit rechnen. Das durften auch hunderte von Passagieren auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld feststellen. Die Flüge von Easyjet in den Süden fielen einfach aus. Grund war auch hier der Schnee. Verdi meint zwar eher dass es an den Pilotenmangel bei Easyjet läge, denn wenn es gehäuft zu Verspätungen kommt, kann man die Piloten nicht einfach Überstunden machen lassen. Der Service bei Easyjet hat einen Geiz-ist-geil-Standard. Die Serviceschalter gaben keine Auskunft, man verwies auf die Service-Rufnummer. 20 Euro hätte ihr das Telefonat gekostet, sagte Dorit Denner und dafür bekam sie die lapidare Auskunft: „Der Flug ist gestrichen…“. Am 30.12.2009 soll es wieder einen Abflug geben. 70 Flüge hat diese Fluggesellschaft streichen lassen. Das betraf viele Italiener welche in Berlin Uralub machten und leider nicht zu Heilig Abend zu Hause sein konnten. Erst als die Presse Druck machte hies es: „Natürlich können die Leute in ein Hotel gehen, wir übernehmen die Kosten…“. Nur hatte das keiner den Menschen, die schon drei Tage auf dem Flughafen auf den Boden übernachteten, gesagt. Auch nicht bei der Hotline. Ja, so kann man sparen…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: