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Der Gründer der österreichischen Piratenpartei ist gestorben

Posted in International by Ramona on 19. Dezember 2009

Florian Hufsky, der Gründer der österreichischen Piratenpartei und des Graffity Research Labs, ist am Mittwoch unerwartet verstorben. Er wurde 23 Jahre alt. Der Künstler, Coder, Spieledesigner, Student und politische Aktivist hatte sich mit zahlreichen Projekten in unterschiedlichen Szenen einen Namen gemacht. Der auch als oneup bekannte Österreicher hinterlässt viele unvollendete Werke.

via heise

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In Bayern sind Musikschüler ein Sicherheitsrisiko

Posted in Deutschland, Gesellschaft by Ramona on 19. Dezember 2009

In  Gilching sollen Musikschüler ab Januar 2010 nur noch nach erfolgreichem Scannen ihres Fingerabdrucks Zutritt zum Unterricht haben. Das berichtete die Münchner Abendzeitung. Die Musikschüler öffneten sich bisher mit einem Zahlencode selbst die Tür. Darin sieht die Rektorin der Grundschule nun ein Sicherheitsrisiko. Ab Januar soll daher ein Fingerabdruckscanner installiert werden, den die Musikschüler, die zuvor beim Hausmeister einen Abdruck hinterlassen müssen, benutzen sollen, um Zugang zum Gebäude zu bekommen. Ob diese Rektorin schon einmal davon gehört hat das man Fingerabdrücke ganz leicht fälschen kann? Der Gilchinger Bürgermeister hat zu dem Thema für den kommenden Montag eine Sondersitzung einberufen.

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Schweiz: Ungeliebte Deutsche – Vom Störfaktor zum Hassobjekt

Posted in Gesellschaft, Kultur, Schweiz by Ramona on 19. Dezember 2009

Einige Schweizer und deren Politiker haben viel Angst um ihr Land. Zur Zeit führt man einen Kleinkrieg gegen Libyen und damit auch gegen den Islam. Die Deutschen hasst man nicht minder schon wegwn der Entgleisungen eines Herrn Steinmeier, was ich etwas verstehen kann. Das ruft die christlichen Fundamentalisten in der Schweiz auf den Plan, wie einige Schweizer in Foren selbst schreiben.

Und nun gab es im SF (Schweizer Fernsehen)  eine Dokumentation zu dem Hass auf die deutschen Hochdeutschsprecher:

Während die Minarett-Gegner Stimmung machen gegen Muslime in der Schweiz, kämpft auch die grösste Einwanderergruppe gegen massive Ablehnung: die Deutschen. Reporter zeigt, welchen Vorurteilen die Deutschen ausgesetzt sind und wie heftig sie angefeindet werden. Inzwischen gibt es Morddrohungen gegen Deutsche.

Wieder zurück mit einem weissen Kaninchen

Posted in Gesellschaft, International, Kultur, Ratatouille by Ramona on 19. Dezember 2009
Grace Slick 2008

Grace Slick 2008

Wer kennt diese 70jährige Dame? Kaum jemand, vermute ich. Sie war Sängerin und das was sie gesungen hatte haben vielleicht eure Eltern oder Großeltern total bekifft in 60ern des vorigen Jahrhundert gehört. Aber auch sonst war Grace Slick, so heißt die Dame, ein etwas rebellischer Charakter. Ihre einzige Tochter, China Wing Kantner (* 25. Januar 1971), heute eine Fernsehprominente, erhielt beinahe den Namen „God” (Gott). Slick soll hierzu in einem Interview gesagt haben: „Ich hielt gerade meine neugeborene Tochter in den Armen, als mir eine spanische Krankenschwester die Geburtsurkunde entgegen hielt, in der ich einen Namen für das Baby eintragen sollte. Ich sah nur das Kreuz an ihrer Halskette und dachte nur „Gott.” Da der Vorname „God” aus religiösen Gründen in Amerika als inakzeptabel galt, änderte die stets provokative Grace den Namen schließlich in „China”. Slick war überdies berühmt für ihre kontroversen Liedtexte, ihre Drogenexzesse und ihre Rolle in der Öffentlichkeit. Einmal plante sie, Richard Nixon LSD in den Tee zu mischen, wurde jedoch von Agenten des Geheimdienstes daran gehindert. Sie hat beispielsweise ihren eigenen Urin an Pharmakonzerne geschickt, um gegen die qualvolle Haltung von Stuten zur Gewinnung von Östrogenpräparaten zu demonstrieren.

Slick arbeitete Anfang der 60er-Jahre zunächst als Fotomodell und hatte anfangs wenig Erfahrung mit Rockmusik. Nach ersten Experimenten im Musikbereich mit ihrer Band „The Great Society“ folgte sie Anfang 1966 Signe Anderson als weibliche Stimme von Jefferson Airplane. Mittlerweile 27 Jahre alt, galt die „Dunkelhaarige mit den kalten blauen Augen” (damaliger Pressetext) bereits als relativ alt für das Musikgeschäft, dennoch festigte Slick durch ihren eindringlichen Gesang (zumeist im Duett mit Marty Balin) ihre Position als eine der ersten Frontfrauen im Rockbusiness.


Und ein Interview mit Grace Slick: