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Erstes Männerhaus in der Schweiz

Posted in Gesellschaft, Ratatouille, Schweiz by Ramona on 21. November 2009

Das erste Männerhaus der Schweiz wird es ab 10.Dezember 2009 im Kanton Aargau mit dem Namen „ZwüscheHalt“ geben. Das Angebot  richtet sich an Männer die vor der häuslichen Gewalt ihrer Fau flüchten müssen. Aber auch an Väter richtet sich das Angebot die die vom Eheschutzrichter angewiesen werden, innerhalb von drei Tagen ihr Hab und Gut zusammenzupacken, die Kinder zu verlassen und auszuziehen. In dieser kurzen Zeit finden sie meistens keine neue Wohnung. Tja, wer hätte jemals gedacht das so etwas benötigt wird?

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3 Antworten

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  1. […] Deutschland, Gesellschaft, International von Ramona am 22. November 2009 Weil der Beitrag „Erstes Männerhaus in der Schweiz“ auf ein größeres Interesse gestoßen ist möchte ich auf einige Links zu dem Thema […]

  2. Daniel Neuhaus, Schweiz said, on 22. November 2009 at 09:16

    Geschätzte Damen und Herren, ich spreche als Fachmann von häuslicher Gewalt gegen Männer und Webmaster von http://www.mann-als-opfer.com. In der Männerforschung über häusliche Gewalt geht man von einer Parität der Gewaltausübung aus bei leichtem Überhang der Gewalttätigkeiten der Frauen. Diese Tatsachen sind schon seit Jahrzehnten bekannt, angefangen mit der Gründerin des ersten Frauenhauses nach dem zweiten Weltkrieg in London, Erin Pizzey. Sie stellte fest, dass von den ersten 100 Bewohnerinnen 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner. Zahlreiche Studien und Befragungen stützten diese Aussage, jedoch werden diese Fakten von den Politikern ignoriert oder unterdrückt.
    Diese Art Politik zu betreiben hat nichts mit Gewaltschutz zu tun, sie ist schlicht und ergreifend männerfeindlich und sexistisch!
    In den Jahren 2006 und 2007 war ich an etlichen Veranstaltungen über häusliche Gewalt. Die Besucher der Seminare bestanden z.B. aus Polizeibeamten, Pädagogen, Psychologen etc. Gewalt gegen Männer wurde nur am Rande während ein paar Sekunden erwähnt, wobei der/die Referent/in nicht einmal in der Lage war, die korrekten Zahlen zu präsentieren! Bezahlt werden solche Veranstaltungen mit Steuergeldern, Steuergelder die mehrheitlich von Männern stammen aber nicht für Männer und Kinder in Not eingesetzt werden. Es braucht nicht viel Fantasie um zu sehen, dass auch in diesem Fall Männer ökonomisch diskriminiert werden.
    Daniel Neuhaus, http://www.mann-als-opfer.com

    Es ist sonderbar, dass den Politikern nicht die Opferrate der Männer von 24% im Kanton Zürich oder 39% im Kanton St. Gallen aufgefallen sind. Sind die St. Gallerinnen temperamentvoller als die Aargauerinnen, wo die ausgewiesene Opferrate 7% beträgt? Ab 2007 werden in der Kriminalstatistik vom Kanton Zug die Täter und Opfer nicht mehr geschlechtsspezifisch aufgeführt, dort betrug die Opferrate der Männer 2006 19%. Was soll das, will man hier etwas vertuschen?
    Hier ein Zitat von KRISTA, Kriminalstatistik des Kantons Zürich 2008: „Der Anteil der weiblichen Personen unter den Opfern von häuslicher Gewalt ist mit rund 76% wiederum hoch (Vorjahr: 75%). Unter den tatverdächtigen Personen sind rund 80% männlich (Vorjahr: 77%)“. Fällt euch etwas auf? Waseliwas ist es? Natürlich! Es werden keine weibliche Tatverdächtige noch werden männliche Opfer wörtlich erwähnt! Ich frage mich, wer formuliert so etwas?
    Hier noch einen Blick über den Tellerrand nach Deutschland. Die Väterstudie von 2005 fragte nach „Handgreiflichkeiten“ im Kontext Trennung und Scheidung und wer damit angefangen hat. Das Ergebnis lautet wie folgt:
    Die Partnerin hat begonnen, 60%
    Ich habe begonnen, 23%
    Wir beide, 17%
    Haben sie noch Fragen? Dann lesen sie doch diese Studie doch selbst!
    Daniel Neuhaus, http://www.mann-als-opfer.com

  3. schweizerkrieger said, on 21. November 2009 at 16:30

    Das fragte ich mich auch gerade


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