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Deutschland: Frau „Redselig“

Posted in Deutschland, Gesellschaft, Kultur by Ramona on 6. November 2009

Man erinnert sich vielleicht noch an diese nette freie Journalistin welche einen nicht kommerziellen Blogger wegen Zitate mit genau 1.695 Zeichen aus einen ihrer Artikel abmahnen ließ. Mit 1.695 Zeichen lag dieser Blogger unter der VG-Wortschwelle für eigene Texte von 1.800 Zeichen. Frau „Redselig“ hatte dazu den den Dienst TextGuard genutzt, dessen Verträge mit den Autoren nach Aussagen des Geschäftsführers von TextGuard der Geheimhaltung unterliegen. Frau „Redselig“ hatte aber ziemlich offen über den Vertrag geredet. Das fand TextGuard gar nicht so toll, wie Peter Mühlbauer berichte und auch RA Udo Vetter ist der auch der Meinung „Vielleicht hat er (der Geschäftsführer von TextGuard) ja den Mumm, die Journalistin deswegen juristisch zu belangen.“.

Das würde dem Abmahnwahn die Grenzen zeigen.

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Eine Antwort

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  1. […] um ein neues Geschäftsmodell beim Abmahnwahn handelt wurde ja schon immer vermutete, seit sich Frau Redselig verplappert hatte.  Nun ist (bei WikiLeaks und gulli.com) nämlich – endlich – ein Dokument […]


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