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GM: Frau Merkel voll verarscht und die Russen sind auch sauer

Posted in Arbeitswelt, Deutschland, International by Ramona on 4. November 2009

OpelFrau Merkel war schon ca. 90 Minuten auf dem Rückflug als bekannt wurde das General Motors nun doch nicht Opel verkaufen will. Eigentlich logisch, denn GM hat fast alles erreicht was sie wollten. Sie haben einen Überbrückungskredit von 4,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung bekommen, von den Mitarbeitern bei Opel einen ordentlichen Lohnverzicht unterschrieben bekommen. Stellen werden abgebaut und von Obama gab es Kohle ohne Ende. Wozu also bei den Österreichern/Kanadiern/Russen unterschreiben?

Eigentlich hätte man sich das ja denken können. GM nimmt an den „Green Deal“ von Obama teil und hatte angekündigt ihren neuen Elektro-PKW über Opel in Europa verkaufen zulassen. Denn bald soll ja in den USA der Elektroanteil bei PKWs auf 30% steigen und die Firmen die da mit machen, werden enorm gefördert.

Das deutsche Geld braucht man nicht mehr und wird es am 30.11.2009 zurückzahlen. Die deutsche Bundesregierung hat aus der Krise von 1929 nichts gelernt, statt Geld zu leihen oder verschenken, sollte man nach Vorbild es damaligen „New Deal“ in den USA die öffentlichen Ausgaben für neue Projekte erhöhen. Steuersenkungen sind da das falsche Signal. Warum gibt es eigentlich bei uns keine Förderung für Elektroautos in dem Ausmaß wie ind den USA? Weil hier die Lobbyisten der Ölindustrie das Sagen haben?

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5 Antworten

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  1. Michael said, on 5. November 2009 at 20:50

    Hat jemand schon gedacht dass für Strom die Batarie aufladen braucht man 3 mal mehr Energie producieren
    Also alles ist mistgeschwez von grünen die nur profitieren von Ümweltschutz und verarschen die Menschen.

    • Ramona said, on 5. November 2009 at 21:47

      Nicht wenn man Solarstrom nutzt. Was ja auch meistens der Fall. In GB werden ab 2010 die alten Tankstellen umgebaut: http://www.emosolar.com/fileadmin/bilder-startseite/Start014.jpg

      Bei alle Technologieänderungen gab es Gegner. Ziemlich sicher ist das sich das Elektroauto erst in der Stadt etablieren wird, außer man heißt Arnold Schwarzenegger und verkauft seine Hummer-Flotte und kauft sich ein Tesla Elektro-Sportwagen 🙂

      Die USA pumpt jedenfalls Milliarden in Elektro-Autos. In Deutschland hat Daimler eine Batterie-Fabrik gebaut. Andere werden auf der Strecke bleiben.

  2. spritkopf said, on 4. November 2009 at 18:40

    Ist das nicht eine reichlich verkürzte Sichtweise? Die 4,5 Milliarden Euro genauso wie den Lohnverzicht der Opel-Mitarbeiter gibt es nur für einen Magna-Deal. Nachdem der geplatzt ist, sind alle bisher getroffenen Vereinbarungen hinfällig.

    Ganz nebenbei wird man mit den amerikanischen Fördergeldern für Elektroautos weder einen Konzern GM noch eine Konzerntochter Opel unterhalten können. Noch nicht einmal ansatzweise.

    Und 30% Elektroauto-Anteil innerhalb kurzer Zeit? VW hat Ende der 90er mit dem Lupo ein Dreiliter-Auto entwickelt und zu einigermaßen erschwinglichen Preisen auf den Markt gebracht und es wurde nicht gekauft. Wer will denn bitte Elektroautos kaufen, die mit all ihren technischen Unzulänglichkeiten wie der begrenzten Reichweite, den langen Ladezeiten und der begrenzten Batterielebensdauer mindestens das Doppelte (vermutlich eher das Dreifache) eines vergleichbaren benzingetriebenen Fahrzeugs kosten?

    • Polymaer said, on 6. November 2009 at 11:56

      Wer denn nun die Milliarden bekommt ist ja nun klar, oder? Richtig, GM!

      Die Reichweiten sind so wie bei einem Benziner, obwohl es ja da schon erhebliche Fortschritte gibt und GM baut ja ähnliches.

      Und wenn sich der LiIon-Battteriewechsel durchsetzen sollte, dann liegen die Kosten bei einem Drittel eines Benziners. Das ist in der Tat nur so teuer weil die Akkus halt so teuer sind. Und wenn diese nur geliehen sind, weil man ja beim Kauf eines Benziners nicht auch den Kraftstoff für ein Jahr kauft, sind die Autos recht teuer.

      Aber das wird sich ändern, denkt doch mal an die Zukunft und spielt nicht die Maschinenstürmer.

      • spritkopf said, on 6. November 2009 at 16:00

        Mit betriebswirtschaftlichem Rechnen habt Ihr es nicht so, stimmt? Zu sagen „die Akkus werden ja nur ausgeliehen“ ist eine Scheinrechnung und Kostenvernebelung. Die Akkus müssen von irgendwem bezahlt werden, egal ob sie nur geliehen oder mit dem Auto zusammen gekauft werden.

        Sich jetzt schon auf Elektroautos festzulegen wäre sowieso der größte Blödsinn, den man machen könnte. Es gibt ja nicht nur batteriegetriebene Elektroautos, sondern z. B. auch der Antrieb mittels Brennstoffzelle oder direkte Wasserstoff-Verbrenner, und welches dieser technischen Konzepte das Rennen machen wird, ist heute überhaupt noch nicht sicher.

        Reichweiten wie bei einem Benziner? Das Elektroauto mußt Du mir mal zeigen, welches 250 km – die Hälfte (!) eines benzingetriebenen Fahrzeugs, ganz zu schweigen von diversen Turbodieseln mit weit größeren Reichweiten – erreicht, ohne von oben bis unten mit Batterien vollgestopft zu sein. Und Dein merkwürdiges Argument, man würde beim Benziner ja nicht den Kraftstoff für ein Jahr mitkaufen, verstehe ich nicht. Die Batterie ist beim Elektroauto nicht der Kraftstoff, sondern nur der Kraftstoffspeicher, also der Tank.

        Und um noch mal auf das ursprüngliche Argument zurückzukommen, welches lautete, daß GM sich an den Fördermitteln für Elektrofahrzeuge gesundstoßen würde – dafür habe ich bisher nicht einen schlüssigen Beleg gehört.


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