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Deutschland: Offene Datenbanken bei der Postbank

Posted in Datenschutz, Deutschland by Ramona on 30. Oktober 2009

Scheinbar scheren sich große deutsche Unternehmen einen Kehricht um den Datenschutz der Daten ihrer Kunden. Die Postbank lässt weiterhin munter externe Finanzberater, von denen sie bestimmt dafür Geld bekommt, an die Konten der Bankkonten, obwohl das ja gar nicht mehr gehen sollte. Warum sind wir nur von Bankstern umgeben?

Die Stiftung Warentest fordert alle Postbank-Kunden auf, schriftlich Auskunft zu verlangen, welche ihrer Daten zu welchem Zeitpunkt und für welchen Zweck genau weitergeleitet wurden. „Eine solche Anfrage muss die Postbank bearbeiten“, sagt Finanztest-Redakteur Lutz Wilde. Das sehe das Bundesdatenschutzgesetz vor. Außerdem sollte man explizit einer Weitergabe seiner Daten widersprechen, denn die Bank hatte gerne bei irgendeinem Formular diese Einwilligung untergeschoben. Der Datenschutzbeauftragte weisen darauf hin, dass die Einsicht von Kontenbewegungen selbst dann rechtswidrig ist, wenn Kunden eine Einwilligungsklausel zur Weitergabe ihrer Daten unterschrieben haben.

Besser wäre es wenn jeder dort sein Konto auflösen würde, eine andere Sprache verstehen Bankster nicht.

via TAZ (THX)

 

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5 Antworten

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  1. Vera said, on 12. November 2009 at 17:31

    Telekom, Postbank, Deutsche Bahn…die Liste kann man beliebig fortsetzen.

    • Ramona said, on 12. November 2009 at 17:41

      Das sieht in der Tat so aus als wäre Datenschutz nur zweitrangig. Es gibt ja tagtäglich Meldung und irgendwann werden es alle akzeptieren das nichts mehr privat ist und man alle Daten nutzen und vermarkten kann.

  2. Berater said, on 1. November 2009 at 18:11

    Wer unterschreibt denn bitte bei einer Kontoeröffnung schon, ob er beraten werden will oder nicht?!
    Und welcher Kunde möchte nicht beraten werden? Hat der Kunde keine Beratung bekommen ist es auch wieder falsch!
    In meiner Zeit bei einer Sparkasse wurde da nie nach gefragt und die Kunden wurden angerufen sobald ein höherer Geldeingang zu sehen war. Die Postbank macht seit kurzem das, was viele (wenn nicht alle) andere Banken schon seit geraumer Zeit machen!
    Wenn ein Kunde keine Beratung wünscht, dann sagt man es dem Berater! Aber was hat das mit Datenschutz zu tun??? Bitte den Grund dieser Diskussion nicht vergessen!

  3. Denker said, on 31. Oktober 2009 at 22:02

    Es geht um Kunden die nicht beraten werden wollen und zu deren Daten hatten die „Berater“ auch Zugriff und teilweise haben sie es immer noch. Daher ist jeden Kunden zu raten wenn nicht wünscht das dort jeder „Berater“ auf sein Konto Zugriff hat dies der Postbank schriftlich per Einschreiben mitzuteilen. Ebenfalls haben sie das Recht nach DSG eine Auskunft über die Weitergabe ihrer Daten anzufordern.

    Steht die Postbank über dem Gesetz? Und die wundern sich über den Vertrauensverlust der Kunden?

  4. Berater said, on 31. Oktober 2009 at 17:56

    Also die „freien“ Berater sind Berater der Postbank Finanzberatung AG. Warum heißt das Unternehmen wohl „Postbank Finanzberatung AG“??? Bestimmt nicht, weil es FREIE Berater sind, oder!? Die Berater haben alle einen Alleinvertrag mit der Postbank!
    Die Berater der Sparkasse oder Volksbank oder Commerzbank dürfen wohl auch nicht auf die Kundendaten zugreifen??? Die ganze Diskussion ist für den Ar…!!!
    Und der Zugriff auf die Postbank-Kundendaten funktioniert seit Mittwoch Abend nicht mehr! Und die Kunden, die Beraten werden wollen, haben dafür kein Verständnis!


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