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Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe

Posted in Netzwelt by Ramona on 22. Oktober 2009

Wir bleiben bei dem Thema „Pharmakonzerne“, da dies aktuell ist weil die H1N1-Impfungen am Montag in Deutschland beginnen sollen.

Die „Schweinegrippe“ wurde schon 1930 entdeckt. 1976 wurde das Virus von Soldaten aus Vietnam in die USA eingeschleppt. Panik machte sich breit, es gab Massenimpfungen, bei den als Folge davon starben. Es starben dadurch mehr Menschen als durch das Virus selbst. Das waren nur 25 und die Impfungen wurden abgebrochen. Das jetzige H1N1-Virus ist zur Zeit harmloser als jede normale Grippe, bei der in Deutschland jährlich tausende sterben. Dagegen ist der hier verabreichte Impfstoff z.B. in den USA nicht zugelassen. Auch Tamiflu birgt Risiken besonders wohl für junge Menschen, deshalb gibt es nun Gegenwirkungshinweise auf dem Beipackzettel. Tamiflu war eigentlich ein Ladenhüter, der nun für enorme Gewinne sorgt.

Deshalb sollte man sich die Arte Dokumentation „Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe“ ansehen:

Mexiko, April 2009, die ersten Nachrichten über die Schweinegrippe gehen um die Welt. Ende April melden Mediziner die ersten Fälle von Schweinegrippe auch in Europa. Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht nahezu täglich neue Warnmeldungen, am 11. Juni ruft die Genfer Behörde die erste Influenzapandemie des 21. Jahrhunderts aus. Der große Medikamentenkaufrausch beginnt. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich und welche Interessen sind beim Kampf gegen die neue Grippe mit im Spiel? Der Film deckt auf, wie es zu dem Massenphänomen „Schweinegrippe“ kommen konnte und wer dabei die Strippen zieht.

16:9 / 52 Min.
Dokumentation, Deutschland 2009, NDR, Erstausstrahlung
Regie: Jutta Pinzler, Stefanie Schwalfenberg

Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS: Neue Epidemien überfluten den Globus. Noch erscheint die mediale Aufregung über die Schweinegrippe größer als der reale Schaden. Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich? Reagieren Gesundheitsbehörden und Staaten angemessen?

Seit die Weltgesundheitsorganisation die höchste Warnstufe ausgerufen hat, überstürzen Behörden in allen Nationen sich mit Maßnahmen. Hunderte von Millionen Euro werden für Medikamente und Impfstoffe bereitgestellt. Nie wurden Steuergelder so rasch und ungeprüft ausgegeben wie im Kampf gegen die neue Pandemie. Hat uns eine Massenhysterie erfasst oder sind wir tatsächlich tödlich bedroht?

In jedem Fall sind handfeste Interessen im Spiel. Jetzt melden sich immer mehr kritische Wissenschaftler zu Wort. Jutta Pinzler hat für ihre Dokumentation mit Experten in Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz gesprochen – sie gibt außerdem einen Überblick über die aktuellen Vorbereitungen im Kampf gegen die Seuche.

Sendetermine:

  • arte

    Fr 23.10.
    09:55 – 10:50 Uhr

  • arte

    Sa 31.10.
    10:40 – 11:35 Uhr

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4 Antworten

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  1. […] Die „Schweinegrippe“ wurde schon 1930 entdeckt. 1976 wurde das Virus von Soldaten aus Vietnam in die USA eingeschleppt. Panik machte sich breit, es gab Massenimpfungen, bei den als Folge davon starben. Es starben dadurch mehr Menschen als durch das Virus selbst. Das waren nur 25 und die Impfungen wurden abgebrochen. Das jetzige H1N1-Virus ist zur Zeit harmloser als jede normale Grippe, bei der in Deutschland jährlich tausende sterben. Dagegen ist der hier verabreichte Impfstoff z.B. in den USA nicht zugelassen… (weiterlessen) […]

  2. […] dazu gibt es übrigens hier.  Diesen Eintrag drucken Früherer Eintrag: « Jetzt lasst doch den Bankern bitte […]


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